Wer ist das Netzwerk Friedensbildung NRW

Das Netzwerk Friedensbildung NRW besteht aus mehreren Institutionen bzw. Organisationen, deren Kontaktdaten unten angegeben werden. Bei Interesse an Referent_innen oder ähnlichen Fragen wenden Sie sich bitte an den Bund für Soziale Verteidigung per E-Mail (info [at] soziale-verteidigung.de), Telefon (0571 29456) oder Post (Schwarzer Weg 8 - 32423 Minden).

Bund für Soziale Verteidigung

Der Bund für Soziale Verteidigung ist ein pazifistischer Fachverband der deutschen Friedensbewegung zur Entwicklung von Alternativen zu Militär und Gewalt. Der Bund für Soziale Verteidigung ist 1989 von Organisationen und Persönlichkeiten der Friedensbewegung wie Petra Kelly, Theodor Ebert und Roland Vogt beziehungsweise Pax Christi, dem Versöhnungsbund und Ohne Rüstung Leben gegründet worden. Neben der Geschäftsstelle in Minden engagieren sich die 450 Einzelmitglieder und 40 Mitgliedsorganisationen im Vorstand und bundesweiten Arbeitsgruppen.

Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen

Die Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen ist ein Zusammenschluss von Menschen, die Krieg prinzipiell ablehnen und sich gegen Militär und Rüstung engagieren. Der Landesverband NRW fasst die örtlichen Gruppen der DFG-VK in Nordrhein-Westfalen zusammen. Die Landesgeschäftsstelle in Dortmund ist Anlaufpunkt für Gruppen der DFG-VK, aber auch für andere Initiativen und Organisationen. Hier werden auch Aktionen geplant, vorbereitet und koordiniert.

pax christi

Unser Name ist Programm: pax christi. Der Friede Christi war vielen Menschen im zerstörten Europa am Ende des Zweiten Weltkrieges Hoffnung für einen friedlichen Neuanfang im Zusammenleben der Völker. Aus diesem Geist heraus haben sich Menschen aus ehemals verfeindeten Nationen, v.a. Deutsche, Franzosen und Polen, versöhnt. Es entstand die pax-christi-Bewegung, die heute in über 60 Ländern der Welt aktiv für Frieden und Gerechtigkeit eintritt. Aus der Friedenszusage Jesu Christi erwächst eine Praxis, in der Menschen trotz Rückschlägen immer wieder neu gegen Krieg und Ungerechtigkeit ihre Stimme erheben und Menschen zum Frieden bewegen. Die pax-christi-Bistumsstellen Aachen, Essen, Köln, Münster und Paderborn sind Mitglied des Netzwerks Friedensbildung NRW.

Arbeitsstelle KDV und Friedensdienste im Institut für Kirche und Gesellschaft der Evangelischen Kirche von Westfalen

Arbeitsstelle KDV und Friedensdienste im Institut für Kirche und Gesellschaft der Evangelischen Kirche von Westfalen

Arbeitsstelle für Freiwillige Friedensdienste und Kriegsdienstverweigerung der Evangelischen Kirche Rheinland

Freiwillige Friedensdienste und Kriegsdienstverweigerung

Die Arbeitsstelle für Kriegsdienstverweigerung und Freiwillige Friedensdienste der Evangelischen Kirche im Rheinland ist als Träger und Entsendeorganisation für Auslandsfreiwilligendienste tätig.

Wir

  • ermutigen junge Menschen zum Gewaltverzicht. Wir helfen ihnen bei der Gewissensentscheidung, den Kriegsdienst mit der Waffe zu verweigern und unterstützten Soldaten und Soldatinnen, die den Kriegsdienst aus der Truppe heraus verweigern.

  • beraten junge Menschen bei ihrer persönlichen Lebensplanung am Ende von Schule und Ausbildung. Wir sensibilisieren sie für die Möglichkeiten bürgerschaftlichen Engagements und bringen ihnen freiwilliges Engagement in sozialen Lerndiensten im Inland wie im Ausland als sinnvoll und bereichernd nahe.

  • ermöglichen jungen Menschen, ein persönliches Friedenszeugnis abzulegen und aktiv an Völkerverständigung und Aussöhnung mitzuarbeiten. Der Freiwillige Friedensdienst im Ausland bietet in einem sinnvollen Rahmen um freiwilliges bürgerschaftliches Engagement einzuüben und die ökumenische Weite der Kirche zu erfahren.

  • unterstützen Kirchenkreisbeauftragten für Kriegsdienstverweigerung bei ihrer Beratungsarbeit.

  • Engagieren uns gemeinsam mit den KollegInnen im Diakonischen Werk und im Rahmen der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) zusammen mit den Beauftragten anderer Landeskirchen für eine Weiterentwicklung und den Ausbau von sozialen Lerndiensten.